SANKT•SPIRITUS

Die Schreibwerkstatt von Carmen Winter

Sechs Enkelkinder

Gepostet von am 17. Jul. 2017

In einer Schreibwerkstatt las eine Teilnehmerin einen Text vor, in dem zunächst sechs Kinder vorgestellt wurden, dann aber nur noch zwei eine Rolle spielten. Sie begründete das damit, dass sie sechs Enkel habe und jedes doch erwähnt werde wollte und sollte in der Geschichte. Ein schöner und verständlicher Grund, aber: ein Grund, der außerhalb der Geschichte liegt, mit dem Text nichts zu tun hat....

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Blackout

Gepostet von am 8. Apr. 2017

Blackout

Neulich habe ich das Buch „Ich frage mich“ von Anna Gusella in die Schreibwerkstatt mitgenommen. Sie hat darin mit der Blackout-Technik gearbeitet. Bei ihr könnte es auch whiteout heißen, wie man sieht. Außerdem habe ich ein paar Zeitschriften dabei gehabt und für jede von uns eine Seite auf den Kopierer gelegt. Dann haben wir schwarze Stifte genommen und den Text auf der Seite auf...

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Die Winter meiner Kindheit.

Gepostet von am 3. Feb. 2017

Die Winter meiner Kindheit.

Es hatte geschneit. Als ich im Hof diesen Schneemann sah, erinnerte ich mich an die Winter meiner Kindheit. In der Schreibwerkstatt am Abend darauf fragte ich dann die Teilnehmer, was sie als Kind im Winter gemacht haben. Ich regte an, eine einzelne Episode auszuwählen und dazu einen Text zu schreiben.

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Warum eine Gruppe beim Schreiben helfen kann

Gepostet von am 21. Jan. 2017

Heute hat eine der Teilnehmerinnen in der Beeskower Schreibwerkstatt von einem Phänomen erzählt, das ich an mir selbst schon beobachtet habe. Wenn man in einer Schreib-Gruppe ist, die auch Texte kritisiert, denkt man bei der Arbeit am Text die Kritiker aus der Gruppe mit. ‚Wenn ich das so und so schreibe, was würde dann der oder die dazu sagen?‘ Interessant war, dass sie über genau...

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Bereit für die Zukunft, Ben?

Gepostet von am 11. Jan. 2017

Drei Schülerinnen der Schreibwerkstatt Sankt Spiritus haben ein Buch geschrieben. Sie haben etwa anderthalb Jahre daran gearbeitet. Angefangen hat alles mit der Idee, über Träume zu schreiben. Es entstand eine Mind Map und nach und nach die Idee, dass eine männliche Hauptfigur immer wieder träumt und dass es ums Reisen gehen soll. Dann bekam die Hauptfigur den Namen Ben, ein Gesicht und eine...

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